Kammerwahl 2026 | Unsere Kandidat*innen

01
Dr. Andrea Benecke
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Ich werde meine Kraft einsetzen, gute Rahmenbedingungen für die Psychotherapie und die Psychotherapeut*innen zu erhalten trotz massiver Angriffe auf den Gesundheitssektor: eine auskömmliche Honorierung der Leistungen, den Erhalt des Erstzugangs, den Schutz von Patient*innendaten, eine sinnvolle Einbindung digitaler Anwendungen und eine zukunftssichere Umsetzung der Weiterbildung. Gerade jetzt darf es keine Verknappung von Ressourcen geben.“
Dipl.-Psych., PP (VT), Psychodiabetologin, 65 Jahre. Vizepräsidentin der LPK RLP und Präsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer. Angestellt als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz. Leitende Psychotherapeutin der dortigen Ambulanz, Dozentin und Supervisorin. Landessprecherin von DGVT und DGVT-BV RLP.
Dr. Andrea Benecke ist seit 2007 Vizepräsidentin der Kammer und hat nach dem Tod von Präsident Alfred Kappauf 2016 die Kammer für ein Jahr geführt. Nach dem Rücktritt von Präsident Peter Brettle 2018 stand sie der Kammer ein halbes Jahr vor, ebenso nach dem Rücktritt von Sabine Maur. Neben der Vertretung nach außen hat sie über die Jahre sehr gute Kontakte zur Politik aufgebaut und die Belange der Psychotherapeut*innen konsequent vertreten. Sie ist im Vorstand verantwortlich für die Umsetzung der Weiterbildung und kämpft um jeden Weiterbildungsplatz. So konnten bis jetzt 36 Weiterbildungsstätten anerkannt werden. Dieses Engagement will sie weiterführen. Sie vertritt die LPK RLP im Landesbeirat für psychische Gesundheit, im Ausschuss für Krankenhausplanung und ist Mitglied in der Fachkommission Maßregelvollzug.
Seit 2015 ist sie Mitglied im Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer und seit 2023 Präsidentin.
Sie wurde 2020 mit dem Bundesverdienstkreuz für ihren Einsatz für die Aus- und Weiterbildung von Psychotherapeut*innen und die Verbesserung der Versorgung von somatisch und psychisch erkrankten Menschen ausgezeichnet.

02
Ulrich Bestle
Psychologischer Psychotherapeut (VT)
„Psychotherapie braucht gerade jetzt eine starke und entschlossene Stimme – in der Versorgung, in der Politik und in unserer Gesellschaft. Meine Erfahrung aus der Vorstandsarbeit möchte ich weiter einbringen: gegen zunehmenden politischen und ökonomischen Druck, für gute Rahmenbedingungen unseres Berufs, für Vielfalt und für eine hochwertige psychotherapeutische Versorgung für alle.“
PP (VT), 44 Jahre. Vorstandsmitglied der LPK RLP, Dozent, Supervisor, Geschäftsführung und Leitung eines Ausbildungsinstitutes.
Ulrich Bestle engagiert sich seit 2017 in der Kammer und gehört seit 2018 ihrem Vorstand an. Zunächst war er Mitglied im Ausschuss für die besonderen Belange der Angestellten. Im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit war er zuständig für den Bereich Fortbildung und Qualitätssicherung. Ein Schwerpunkt seines Engagements war der Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung für Menschen, die gesellschaftliche und strukturelle Hürden überwinden müssen, insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete. 2023 wurde er als Vertreter der Kammer in den Landesbeirat für Migration und Integration berufen.

03
Yvonne Hoffmeister
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Ich setze mich für die Bedeutung der Psychotherapie in Kliniken ein. Um die Qualität der Patientenbehandlung zu verbessern, ist es wichtig, dass sich die Bedeutung der Psychotherapie (und damit unserer Berufsgruppe) in Kliniken in Zukunft auch in Stellenplänen und Leitungspositionen der Krankenhauslandschaft widerspiegelt.“
PP (VT), Leitende Psychotherapeutin einer Psychosomatischen Rehabilitationsklinik, 42 Jahre. Dozentin an zwei Ausbildungsinstituten, Berufung in die Fachkommission für den Maßregelvollzug RLP. Einer meiner Arbeitsschwerpunkte ist die Etablierung einer qualitativ hochwertigen Psychotherapie in ländlichen Regionen.

04
Christian Falkenstein
Psychologischer Psychotherapeut (VT)
„Psychotherapie muss sich lohnen, für Patient*innen und Therapeut*innen. Speziell im ländlichen Bereich stellen die aktuellen Veränderungen die psychotherapeutische Versorgung vor große Herausforderungen. Der Klimawandel und eine zunehmend empfundene Unsicherheit der Menschen machen wirksame Kriseninterventionen und nachhaltige traumaspezifische Angebote dringend erforderlich. Naturkatastrophen lassen sich nicht verhindern, aber wir können lernen, besser mit den Folgen umzugehen.“
PP (VT), EMDR-Therapeut, 56 Jahre. Seit 2022 im Sonderbedarf niedergelassen im Ahrtal, Schwerpunkt Traumatherapie. Zuvor 15 Jahre Personalmanagement, ab 2012 therapeutisch tätig als Bezugstherapeut und Leitender Psychologe in der stationären Rehabilitation, Auslandseinsätze mit Ärzte ohne Grenzen, Tätigkeiten als Dozent und Supervisor.

05
Kathrin Macha
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Ich setze mich für eine kultursensible, diskriminierungskritische und klimasensible Psychotherapie sowie die Verbesserung der psychosozialen Versorgung von Menschen mit Fluchterfahrung ein. Dabei ist mir der Einsatz unserer Berufsgruppe für Demokratie, Menschenrechte sowie die Förderung gesellschaftlicher Klimaresilienz auch außerhalb des Therapiezimmers ein besonderes Anliegen. Psychotherapeutisches Wissen sollte entsprechend in gesellschaftliche Debatten einfließen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt werden.“
PP (VT) und Dozentin, 35 Jahre. Stellv. Leitung des Fachdienstes „Beratung und Therapie für Geflüchtete“, ERV Frankfurt. Sprecherin Fachgruppe Planetary Health, DGVT & Vorstandsbeauftragte für Klimapsychologie, LPK RLP. Supervision bei „Boat Refugee Foundation“, Geflüchtetenlager Lesbos & Seenotrettung „Sea Eye e.V.“

06
Paul Nilges
Psychologischer Psychotherapeut (VT)
„Mein Ziel ist die Verbesserung der (sektorenübergreifenden) Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen, vor allem die Erweiterung der ambulanten Behandlungsmöglichkeiten. Die Förderung qualifizierter Weiterbildungen in ursprünglich genuin medizinischen Arbeitsgebieten (z. B. Schmerz, Diabetes) als Voraussetzung für die Mit-/Zusammenarbeit und die Stärkung unserer Position in Institutionen.“
Dipl.-Psych., PP (VT, SSPT), 74 Jahre. Aus-, Fort- und Weiterbildung von Psychotherapeut*innen und weiteren Berufsgruppen in Schmerzpsychotherapie. Mitarbeit in AWMF-Leitlinienkommissionen (S3 NV-Leitlinie „Kreuzschmerz“) und bei der Revision der ICD11.
Dr. Paul Nilges war im Gründungsausschuss der Kammer und ist seitdem, mit einer kurzen Unterbrechung, Mitglied in der Vertreterversammlung. Die Einführung von spezialisierten Weiterbildungen und die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit primär körperlichen Beschwerden (z.B. Schmerz, Diabetes) war und ist sein berufspolitischer Schwerpunkt. Er wurde 2019 für seine Verdienste in Forschung und Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen mit dem Diotima-Ehrenpreis der Deutschen Psychotherapeutenschaft ausgezeichnet.

07
Katharina Epstein
PPiA (VT)
„In der Kammerarbeit ist es mir ein besonderes Anliegen, mich für die Zukunft des psychotherapeutischen Nachwuchses und das Gelingen einer geregelten psychotherapeutischen Weiterbildung einzusetzen. Nur so kann zukünftig eine gute Versorgung für alle gewährleistet werden. Psychotherapie darf kein Luxus für Patient*innen und kein Ehrenamt für Therapeut*innen sein. Zusätzlich möchte ich über die Grenzen der Kammer hinaus für die Wichtigkeit von Psychotherapie im Gesundheitssystem informieren und dafür einstehen.“
M. Sc.-Psych., PPiA (VT), 29 Jahre. Angestellte der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie der JGU Mainz, angestellte Praxisassistentin in niedergelassener Praxis (WI), Landessprecherin PiA Rheinland-Pfalz, aktiv beim Aktionsbündnis Psychotherapie.

08
Selina Reuland
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Persönlich setze ich mich engagiert für die Positionierung der Neuropsychologischen Psychotherapie in der gesamten Versorgungslandschaft ein, berufspolitisch liegen mir zudem die Nachwuchskräfteförderung und die Etablierung der neuen Weiterbildungsstrukturen in ambulanten wie stationären Versorgungsbereichen am Herzen.“
PP (VT, Neuropsychologie), 33 Jahre. Angestellt als Zen-trale Psychologische Leitung im MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues und tätig in ambulanter Privatpraxis; Weiterbildungsbefugte (PT Erwachsene, Neuropsychologische Psychotherapie), Supervisorin und Dozentin; kooptiertes Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP).

09
Verena Polz
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Mein Interesse liegt in der Vernetzung von Medizin und Psychotherapie für eine optimierte Patient*innenbehandlung, sowohl auf interdisziplinärer Ebene, als auch durch entsprechende Weiterbildung.“
PP (VT) mit Zusatzbezeichnung Psychodiabetologie, Psychokardiologin, 52 Jahre. Niedergelassen in eigener Praxis in Bitburg und Trier. Weiterbildungsermächtigte für Psychodiabetologie und Supervisorin an zwei Ausbildungsinstituten; Vorträge für verschiedene Institute und Pharmafirmen.

10
Oliver Kreh
Psychologischer Psychotherapeut (VT)
„Ich möchte mich berufspolitisch einsetzen für eine faire und angemessene, extrabudgetäre Vergütung psychotherapeutischer Leistungen. Außerdem ist mir eine qualitativ hochwertige Ausbildung und deren angemessene Finanzierung besonders wichtig. Darüber hinaus ist mir die Stärkung der psychotherapeutischen Versorgungsstrukturen auf dem Lande ein Herzensanliegen.“
PP (VT), Supervisor/IFT, EMDR-Therapeut i. A., 55 Jahre, zwei erwachsene Kinder. Niedergelassen in eigener Praxis in Dernau/Ahrtal im Rahmen des Sonderbedarfs nach der Flutkatastrophe; neben der Praxis tätig als Dozent, Supervisor, Selbsterfahrungsleiter und Prüfer.

11
Dr. Lisa Maiwald
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Der Erhalt und die Förderung unseres psychotherapeutischen Nachwuchses liegen mir am Herzen. Ich möchte dazu beitragen, dass die fachpsychotherapeutische Weiterbildung breiteren Einzug in ambulante Praxen findet und dort zunehmend verankert wird. Über gute Aufklärung und konkrete Hilfestellung sollen Praxen zur Weiterbildung ermutigt werden – zum Gewinn beider Seiten und zur Stärkung unserer Berufsgruppe.“
PP (VT), Geschäftsführerin und Leiterin der Psychotherapie-Zentrum Bad Kreuznach MVZ GmbH (mit anerkannter Weiterbildungsstätte), 37 Jahre. Weiterbildungsbefugte für die fachpsychotherapeutische Weiterbildung, Supervisorin für das Richtlinienverfahren „Verhaltenstherapie“ (Gebiets- und Bereichsweiterbildung).

12
Martina Fischer
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Erfahrung und Zukunft: Fast 40 Jahre Praxis im stationären Kontext & der Ausbildung prägen mich. Im (Un-)Ruhestand engagiere ich mich auch berufspolitisch, um den Übergang zur neuen Weiterbildung aktiv mitzugestalten und in der Kammerversammlung tatkräftig für die Ziele der TIMO-Liste einzutreten.“
Diplom-Psych., PP (VT), Supervisorin, 65 Jahre. Schwerpunkte: Leitung eines Ausbildungsinstituts, Psychotherapie in der (Sucht-)Rehabilitation; Aus- und Weiterbildung in Psychotherapie (VT), Psychotherapeut*innen in Leitungsfunktion, „Sucht und Trauma“, Entstigmatisierung von psychischer Krankheit und Sucht.

13
Vera Simon-Reichert
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Die berufspolitischen Herausforderungen für unseren Berufsstand nehmen zu. Deshalb ist mir eine starke, engagierte Kammerarbeit wichtig. Auch künftig möchte ich meine Erfahrung einbringen, aufmerksam zuhören und mich mit Ausdauer und Überzeugung für unseren Beruf einsetzen – verlässlich, konstruktiv und mit einer klaren Stimme.“
Dipl.-Psych., PP (VT), Spezielle Schmerzpsychotherapeutin, 48 Jahre. Angestellt bei der Dt. Rentenversicherung in der somatischen Rehabilitation.
Seit über zehn Jahren engagiere ich mich in der TIMO-Liste und vertrete seit fünf Jahren im Ausschuss für die besonderen Belange der Angestellten die Interessen unserer angestellten Kolleg*innen.

14
Dr. Dietmar Hestermann
Psychologischer Psychotherapeut (VT)
„Wir Psychotherapeut*innen müssen uns einigen Herausforderungen stellen. Für mich stechen hier zwei besonders heraus. Zunächst ist mir die Wertschätzung unserer Arbeit und Expertise wichtig. Ich fordere mehr Respekt gegenüber unserer fachlichen Kompetenz. Hiermit verknüpfe ich auch die monetäre Wertschätzung unserer Arbeit und fordere angemessene Vergütung für unsere Leistung.“
PP (VT), tätig in eigener Niederlassung im Westerwaldkreis, 42 Jahre, verheiratet und Vater von zwei Kindern.

15
Florian Hammerle
Psychologischer Psychotherapeut (VT)
„Ich stehe für die starke evidenzbasierte Verknüpfung von Behandlung und Forschung sowohl in der Erwachsenen- als auch besonders in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Berufspolitisch ist mir eine fundierte Aus- und Weiterbildung mit fairer Vergütung besonders wichtig. Dabei liegt mir der Stellenwert und die Sichtbarkeit unserer Berufsgruppe in der Gesellschaft besonders am Herzen.“
Dipl.-Psych., PP (VT), ZQ KJP, Geschäftsführer und Leitender Psychologe Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz, 43 Jahre. Vorsitzender des Ausschusses KJP der LPK RLP. Daneben tätig als Dozent, Selbsterfahrungsleiter, Supervisor.

16
Helen Pumpe
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Wir Psychotherapeut*innen tragen jeden Tag Verantwortung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Gleichzeitig wurden dieses Jahr Entscheidungen über unsere beruflichen Rahmenbedingungen getroffen, ohne dass unsere Profession in die Gestaltung einbezogen wurde. Ich kandidiere daher als Stimme für unsere Profession: Denn wer Verantwortung für Behandlung trägt, muss finanziell davon leben können und auch berufspolitisch gehört werden.“
M. Sc.-Psych., PP (VT), stellvertretende Leiterin der Abteilung für Psychologie in der BG Klinik Ludwigshafen, 38 Jahre, zwei Kinder. Der Fokus meiner Arbeit liegt auf der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen und anhaltenden Schmerzzuständen.

17
Despoina Athanasiadou
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Psychotherapie ist ein unabdingbarer Bestandteil des gesamten Gesundheits- und Versorgungssystems. Dieses auszubauen und für alle profitabel zu gestalten ist sehr wichtig. Ein besonderes Anliegen ist mir die psychotherapeutische Versorgung von onkologischen Patient*innen. Die Fallzahlen und die Überlebensrate steigen. Es ist unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass sie professionelle Hilfe erhalten.“
Dipl.-Psych., PP (VT), Psychoonkologin, 41 Jahre. Niedergelassen in eigener Praxis, Dozentin, Supervisorin, Obergutachterin für Weiterbildungscurricula „Psychoonkologie“ als Teil des wissenschaftlichen Beirats der dapo e.V. Berufspolitisch aktiv seit 2013 bei kurzen Unterbrechungen.
Dipl.-Psych. Despoina Athanasiadou war von 2013 bis 2016 Institutssprecherin der PiA des Evi e.V., von 2014 bis 2016 Landessprecherin der PiA in Rheinland-Pfalz. In der gleichen Zeit Delegierte der PiA in der DGVT. Von 2015 bis 2016 war sie zudem stellvertretende Bundessprecherin der PiA. Im Vorstand der dapo e.V. war sie 2021 bis 2025. Seit 2025 ist sie Teil des wissenschaftlichen Beirats der dapo e.V., in deren Auftrag sie als Obergutachterin für die Zertifizierung der Fortbildungscurricula „Psychoonkologie“ auf Bundesebene tätig ist. Berufspolitik war schon immer ein Bestandteil ihrer Arbeit und wird es auch stets sein, denn wenn wir ein Teil eines Systems sind, dann ist es wichtig, dieses mitgestalten zu dürfen. Zudem sind wir verpflichtet, die Fort- und Weiterbildung nicht nur mitzugestalten, sondern diese sicherzustellen, sodass die nächsten Generationen mit Offenheit, Freude, Mut, Neugier und Zuversicht ihrem Beruf nachgehen und sich in diesem entwickeln können.

18
Prof. Dr. Wilma Funke
Psychologische Psychotherapeutin (VT, ST)
„Mein besonderes Anliegen ist es, die Rahmenbedingungen für die Psychologischen Psychotherapeut*innen in Rheinland-Pfalz verbessern zu helfen. Neben den niedergelassenen Kolleg*innen ist mein Augenmerk auch auf die angestellten Psychotherapeut*innen gerichtet, da ich selbst in diesem Bereich jahrzehntelange Erfahrungen sammeln konnte, viele Jahre auch in Führungspositionen.“
Dipl.-Psych., PP (VT und ST), 71 Jahre, verheiratet mit erwachsenen Kindern. Inzwischen im „Unruhe“-Zustand: tätig als Ausbilderin, Supervisorin, Dozentin und Coach. Fachliche Schwerpunkte: Abhängigkeitsstörungen und Sucht sowie deren komorbide Erkrankungen im Erwachsenenalter.
Prof. Dr. Wilma Funke wurde 2017 mit dem Diotima Ehrenpreis der deutschen Psychotherapeutenschaft für ihren Einsatz in Forschung und Behandlung von Menschen mit Suchterkrankungen ausgezeichnet. Dieses herausragende Engagement wurde 2020 auch mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt.

19
Monika Weiß
Psychologische Psychotherapeutin (VT)
„Das Thema psychologischer Kompetenzen im Katastrophenschutz gewinnt in Zeiten des Klimawandels und politischer Krisen deutlich an Bedeutung. Mein Ziel ist die Verbesserung der psychologischen Soforthilfe nach schweren Traumata oder Extremereignissen im ambulanten und stationären Setting.“
PP (VT, ps. Schmerztherapie und Traumatherapie). Leitende Psychologin an der BG Klinik Ludwigshafen, Leiterin der Psychotrauma-Ambulanz. Engagement für das Psychotherapeutenverfahren der Gesetzlichen Unfallversicherung und der Vernetzung von Kliniken und niedergelassenen Traumatherapeuten im BGlichen Heilverfahren. Lehrtätigkeiten und Mitarbeit in AWMF-Leitlinienkommission S2 „Rehabilitation nach traumatischen Frakturen der Brust- und Lendenwirbelsäule“.

20
Karl-Wilhelm Höffler
Psychologischer Psychotherapeut (VT)
„Mir liegen die Arbeitsbedingungen von angestellten Kolleg*innen und die Versorgung durch Beratungsstellen und Kliniken sehr am Herzen. Ich sehe die Psychotherapeutenkammer in der Pflicht, sowohl ihre Mitglieder gut zu beraten wie auch mit gesundheitspolitischen Statements auf die Politik in Rheinland-Pfalz Einfluss zu nehmen.“
PP (VT) mit der Zusatzbezeichnung für Spezielle Schmerzpsychotherapie im RZ Rheumazentrum Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach. Seit langem engagiert für die Belange der angestellten Kolleg*innen, ehrenamtlicher Vorsitzender einer Besuchskommission Psychiatrie.

21
Prof. Dr. Judith Lehnart
Psychologische Psychotherapeutin (VT, ST)
„Seit 2014 bin ich in Forschung und Lehre im Bachelor- und Masterstudiengang sowie in der Weiterbildung tätig. Die Förderung wissenschaftlich fundierter Aus- und Weiterbildung unter einer integrativen Perspektive ist mir besonders wichtig. Gleichzeitig möchte ich die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch mit Sozialer Arbeit, Gesundheits- und Pflegeberufen oder Medizin stärken.“
Dipl.-Psych., PP (VT), 48 Jahre, Professorin an der Katholischen Hochschule Mainz und tätig in eigener Praxis; Dozentin in der Psychotherapieausbildung und in Fort- und Weiterbildung (ifw).
Foto: © Carsten Costard
